Youtube-Survival-Show „7 vs. Wild“: „Es ist Zeit für einen Neustart“ – der erste Teilnehmer muss sein Lager umziehen (2023)

Youtube-Survival-Show „7 vs. Wild“ „Es ist Zeit für einen Neustart“ – der erste Teilnehmer muss sein Lager umziehen

Panama · Am 5. November ist die zweite Staffel der erfolgreichen Survival-Show „7 vs. Wild“ auf YouTube gestartet. In Folge 10 sorgt die Flut für den ersten Lagerumzug. Auch die anderen Kandidaten haben mit dem Wasser zu kämpfen.

Youtube-Survival-Show „7 vs. Wild“: „Es ist Zeit für einen Neustart“ – der erste Teilnehmer muss sein Lager umziehen (1)

Infos

+++ 8. Dezember +++ Die Flut erzwingt die ersten Umzüge

Tag vier auf der Isla de San José neigt sich dem Ende zu und nachdem in der vergangenen Folge Nova als erste Kandidatin ausgeschieden ist, kämpfen nun nur noch sechs auf der tropischen Insel ums Überleben. Mehr und mehr macht den verbliebenen Teilnehmern die Isolation zu schaffen, für Knossi tut sich aber noch ein anderes Problem auf und Fritz beschließt einen Neustart zu wagen.

Nachdem Sabrina in den vergangenen Tagen vor allem mit der Nässe und Kälte zu kämpfen hatte, geht es bei ihr mittlerweile bergauf. Der Shelter steht, es gibt Kokosnüsse und es ist weitestgehend trocken. „Mir wird gerade bewusst, dass ich eigentlich alles habe, was ich zum Überleben brauche“, stellt sie erleichtert fest. Doch die Freude währt nicht lange. Schon in der Nacht wird sie von der Flut überrascht, muss raus aus ihrem Shelter, der teilweise mitgerissen wird und auf einem Baumstamm Schutz suchen. Sabrina sammelte in der Challenge 0,13 Liter Wasser im Messbecher und bekommt dafür zwei Punkte.

Fritz hat ebenfalls mit der Flut zu kämpfen, die droht seinen Lagerplatz fortzuschwemmen. Zudem macht ihm die durch das Wasser fehlende Bewegungsfreiheit zu schaffen. Daraufhin fasst der 33-Jährige einen Entschluss, der unabdingbar erscheint: Er muss sein Lager umziehen. „Es ist Zeit für einen Neustart“, begründet Fritz seine Entscheidung und baut den Unterschlupf ab. Mit sechs Litern schafft es Fritz auf Platz drei der Tageschallenge und bekommt fünf Punkte gut geschrieben.

Sascha dagegen kann die Tageschallenge erst mal ruhig unter blauem Himmel angehen. Er nutzt wie die meisten anderen Kandidaten ein Bambusrohr, um möglichst viel Flüssigkeit zu sammeln. Am Ende steht er bei fünf Litern, die er mit dem Messbecher abschöpfen kann. Und darauf ist der Fitness-Influencer mächtig stolz. „Also ich sag’s euch, wie es ist, ich bin tipptopp zufrieden mit meiner Leistung. Ziel ist natürlich durchzubeißen“, erklärt er und ist dabei den Tränen nahe. Doch auch er hat Probleme. Sein ganzer Körper ist von Ausschlägen und Stichen übersäht. Auch seine Psyche wirkt mittlerweile labil. Hinzu kommt die Flut, die wie bei den anderen Teilnehmern auch seinen Shelter in Gefahr bringt. Er kommt bei der dritten Challenge auf 2,5 Liter, erreicht damit den vierten Platz und erhält vier Punkte.

Otto dagegen geht zunächst auf Erkundungssuche und schaut sich die Umgebung nach der Flut an. Dabei bemerkt er in dem Flusslauf nahe seines Shelters ungewöhnliche Bewegungen im Wasser. Nur ein Fisch? Oder ein Baumstamm, der im Wasser treibt? Otto ist sich sicher: „Auf jeden Fall war das ein Krokodil.“ In der Nacht muss er schließlich wegen der Flut seine Höhle verlassen. Er sucht auf dem Boden am Rand des Dschungels Schutz. Ob sein Lager am nächsten Morgen noch steht? Der Ex-Soldat erreicht in der dritten Challenge mit 8,35 Litern den ersten Platz und erhält damit weitere sieben Punkte.

Wildcard-Gewinner Joris geht die Challenge mit gewohntem Ehrgeiz an und wählt ebenfalls ein Bambusrohr als Gefäß. Zum Schluss kommt er auf ganze 7,65 Liter, was ihm Platz zwei und sechs Punkte einbringt. In der darauffolgenden Nacht beschließt auch er wegen der Angst vor den hohen Wellen seinen Shelter abzubauen und umzuziehen. Noch in der Dunkelheit begibt er sich auf die Suche nach einem neuen Platz, um einen Unterschlupf zu errichten.

Knossi zeigt auch in Folge 10, warum er der wahre Robinson Crusoe der Insel ist. Gekonnt holt er mittlerweile die Kokosnüsse vom Baum, auch seine Schältechnik wirkt inzwischen sehr professionell. Nach der Zigarette am Abend plagt den Entertainer aber ein neues Problem. Er wird mitten in der Nacht von Zahnschmerzen überrascht, die sich links oben unter seiner Zahnbrücke ausbreiten. „Absolute Totalkatastrophe“, stellt Knossi in seiner Hängematte fest. Trotzdem hält er die Nacht durch und man darf gespannt sein, wie er mit den Schmerzen in den kommenden Tagen umgehen wird. Knossi belegt den fünften Platz in der dritten Tageschallenge. Mit immerhin 2,17 Litern bekommt er drei weitere Punkte für die Gesamtwertung.

An Tag fünf steht in der neuen Folge für die Teilnehmer wieder eine Tageschallenge an. Diesmal heißt die Herausforderung „Präzise Gewalt“. Dazu sollen sie eine Hiebwaffe aus mindestens zwei verschiedenen Materialien bauen und damit einen Würfel in zwei Teile zu spalten. Wie sich die Teilnehmer schlagen und ob sie es schaffen, die Flut und die Probleme im Dschungel zu bewältigen, erfahren wir in der nächsten Folge.

Gesamtpunktestand nach Challenge 3:

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  1. Otto - 21 Punkte
  2. Joris - 19 Punkte
  3. Fritz - 16 Punkte
  4. Sascha - 14 Punkte
  5. Knossi - 13 Punkte
  6. Sabrina - -3 Punkte
  7. Nova - ausgeschieden (3 Punkte)

+++ 5. Dezember +++ Und da waren es nur noch sechs ...

Am vierten Tag auf der Isla de San José machen Regen, Kälte und Verletzungen den Teilnehmern schwer zu schaffen. Während Fritz, Knossi und Sabrina sich verletzt haben, leiden Nova und Sascha an Übelkeit und Durchfall. Joris und Otto sind zwar körperlich fit, kämpfen aber mit der Flut, die ihre Lagerplätze zu zerstören droht. Und „7 vs. Wild“-Erfinder Fritz? Der Survival-Profi klagt über Insektenstiche und Blasen an den Füßen. Aber immer der Reihe nach.

Fritz und Otto

Nach einigen Anlaufschwierigkeiten geht es bei Fritz mittlerweile gut voran. Sein Shelter ist dicht und er bleibt trocken, auch wenn sich in der Nacht das nächste Unwetter ankündigt. Trotz seiner umfangreichen Survival-Erfahrung zeigt Panama dem Youtuber seine Grenzen auf. „Schweden war im Vergleich dazu ein verlängerter Wochenendausflug unter Freunden“, stellt er entkräftet fest. Auch am vierten Tag ist es ihm noch nicht gelungen, Feuer zu machen. Außerdem klagt der 33-Jährige über schmerzhafte Insektenstiche, Ausschlag und Juckreiz. Trotzdem widmet er sich gewissenhaft der neuen Challenge. Die verlangt, dass die Teilnehmer sich aus natürlichen Materialien ein Gefäß bauen. Daraus sollen sie möglichst viel Wasser in einen Messbecher gießen. Je mehr Flüssigkeit im Becher landet, umso mehr Punkte bekommt der Teilnehmer. Mit 6 Litern legt Fritz eindrucksvoll vor. Für Ex-Soldat Otto, der als einziger noch kein Stimmungstief hatte, ist das natürlich keine Herausforderung. Auch nachdem sein Shelter überflutet wurde, bleibt er motiviert und liefert bei der Challenge ab. Das Ergebnis: stattliche 8,35 Liter. Auch bei der Foto-Challenge holte Otto die maximale Punktzahl von 7 Punkten.

Joris und Sabrina

Da die Flut seinen Lagerplatz erreicht hat, muss Joris sein Shelter sichern. Nachdem der Wildcard-Gewinner den mentalen Tiefpunkt hinter sich gelassen hat, geht es ihm wieder besser und er konnte sich bei der Foto-Challenge ebenfalls sieben Punkte sichern. Um für die nächste Challenge Kraft zu tanken, gönnt sich der Hobby-Biologe eine Kokosnuss. Und freut sich wie ein Schneekönig, als er im Inneren der Frucht einen Kokosnussschwamm entdeckt. Der Schwamm hat die Konsistenz einer luftigen Baisermasse und schmeckt eher neutral. Für den hungrigen Joris ist die Entdeckung aber trotzdem das Highlight des Tages. Gut gestärkt widmet er sich der Challenge und füllt 2,5 Liter in den Messbecher. Weniger gut läuft es bei Sabrina. Die Outdoor-Influencerin hat nicht geschlafen und leidet immer noch unter der Kälte und einer Wunde am Fuß. Außerdem hat sie sich einen Splitter zugezogen und kann nicht mehr schmerzfrei auftreten. Schlussendlich entscheidet sie sich trotz des drohenden Punktabzug dazu, das Erste-Hilfe-Set zu öffnen und ihre Wunden zu verarzten. Gut versorgt kann sie bei der Challenge immerhin 130 Milliliter Wasser aus einer Muschel abzufüllen.

Sascha und Knossi

Auch Sascha ringt seit Tagen mit gesundheitlichen Problemen. Ihm ist schlecht und er hat immer wieder Durchfall. Trotzdem will er nicht aufgeben. „So lange ich es aushalte, kämpfe ich“, kündigt der Fitness-Influencer an. Anstatt zu jammern, macht er sich an die Challenge und optimiert sein Shelter gegen die nahende Flut. Überraschend gut läuft es wiederum bei Knossi. Er steht in seinem selbst gebastelten Palmen-Röckchen am Strand und raucht eine Zigarette. Dabei stellt er fest, dass er die Zivilisation und vor allem sein Handy gar nicht so sehr vermisst. Auch nach seiner Rückkehr will er darauf häufiger verzichten. Ob der Youtube-Star das durchhält? Bei der Challenge schneidet Knossi gut ab und kommt auf ordentliche 2,1 Liter. Nur wenig später wird es für den 36-Jährigen dann doch wieder brenzlig: ihn verfolgt ein aggressives Insekt. Die Afrikanisierte Honigbiene - auch „Killerbiene“ genannt, kann in größeren Gruppen zu einer tödlichen Gefahr werden? Ob Knossi das bewusst ist?

Nova

Nach ihrem Stimmungstief an Tag 3 fühlt sich Nova am vierten Tag etwas besser. Obwohl ihr schlecht ist und sie über Bauchschmerzen klagt, will die Streamerin durchhalten. Doch die Motivation währt nicht lange. Schon wenig später ist sie endgültig am Ende ihrer Kräfte und entscheidet sich, das Survival-Experiment abzubrechen. „Es tut mir so leid. Ich habe alles gegeben“, wendet sich die 23-Jährige an ihre Follower. Als sie in ihrer Jackentasche eine Botschaft ihrer Mutter findet, bricht Nova endgültig in Tränen aus. Sie drückt den gelben Knopf und bittet das „7 vs. Wild“-Team schluchzend, sie abzuholen. „Ich bin für die Isolation nicht gemacht“, stellt Nova fest, bevor sie die Insel verlässt. Ob ihr einer der verbleibenden Teilnehmer bald folgt, sehen wir in Folge 10.

+++ 1. Dezember +++ Bricht Nova das Survival-Experiment ab?

Nach dem heftigen Tropenregen an Tag 2 betreiben die Teilnehmer von „7 vs. Wild“ Schadensbegrenzung. Während allmählich die Nacht hineinbricht, versuchen alle, ihr Shelter zu sichern und die nassen Klamotten zu trocknen. Fritz ist damit so beschäftigt, dass er keinen Hunger verspürt. Der Erfinder der Web-Serie fühlt sich nach seinem letzten Stimmungstief wieder besser und bastelt fleißig an seinem Shelter herum. Trotzdem bereitet ihm sein Gesundheitszustand hier und da Sorgen. Fritz klagt über brennende Stellen unter Achsel und hat Bauchschmerzen. Der befürchtete Durchfall bleibt dann aber zum Glück aus.

Anders sieht es bei Sascha aus. Er fühlt sich seit Tagen schlecht. Nun kommt zu den quälenden Bauchschmerzen auch noch Durchfall dazu. Wird dem Fitness-Influencer der hohe Flüssigkeitsverlust zum Verhängnis? Trotz Schmerzen lässt sich Sascha nicht von der Foto-Challenge abhalten. Und dann ist ihm das Glück doch wieder hold. Ihm gelingt ein Foto von einem Fisch und nach dem Tauchausflug fühlt er sich deutlich fitter. Als er zu seinem Shelter zurückkommt, kippt die Stimmung dann doch wieder und er berichtet, dass er seine Freundin sehr vermisst.

Währenddessen wirkt Knossi überraschend fit. Der Survival-Neuling schneidet seinem neuen Freund „Greeny“ ein Gesicht und unterhält sich mit ihm. Zur Erinnerung: Knossi hatte den grünen Fußball in der Folge zuvor entdeckt und mit in sein Lager genommen. Auch mit den Vögeln und Krabben unterhält sich der Influencer angeregt. Das lenkt auch davon ab, dass seine Hände völlig aufgeweicht sind und sein verletzter Fuß immer noch schmerzt. Wie auch bei Sascha, klopft dann auch noch die Verdauung an und Knossi filmt sich bei seinem Toilettengang – Details inbegriffen. Während die anderen Teilnehmer mit dem Regen kämpfen, ist Knossis größtes Problem das fehlende Toilettenpapier.

Wildcard-Gewinner Joris hat sich nach seinem Stimmungstief wieder gefangen. Er fotografiert fleißig und bastelt ein Souvenir für die Verlosung aus Challenge 1. Obwohl er drei Tage nichts gegessen hat, geht es dem Hobby-Biologen gut. Dass er an seinem Shelter einen Kolibri entdeckt, pusht seine Laune zusätzlich. Auch Ex-Soldat Otto fühlt sich gut. Er hat sich mittlerweile eingelebt und kennt sich auf seiner Insel aus. Auch er hat seit Tagen nichts gegessen, merkt davon aber wenig. Umso mehr bekommt er in der Nacht mit, denn die Flut überschwemmt sein Lager. Otto muss sich nun mit dem Gedanken arrangieren, am nächsten Tag umzuziehen.

Ganz andere Probleme hat Sabrina. Sie fühlt sich kraftlos und friert immer noch. Die fehlende Energie macht es ihr unmöglich, die Challenges zu absolvieren. Stattdessen sitzt sie antriebslos vor ihrem Shelter und wartet auf die Nacht. Auch Nova fehlt die Motivation. Sie kündigt an, sich abholen zu lassen, wenn es ihr am nächsten Tag nicht besser gehen sollte. Aber schon kurz darauf fließen wieder die Tränen. „Ich glaub, ich kann nicht mehr“, gibt die Streamerin aufgelöst zu. Dass der Strand überschwemmt wird und ihr Shelter zusammenbricht, gibt Nova den Rest. Ist das schon das Aus für die 23-Jährige? In Folge 9 werden wir es erfahren.

+++ 28. November +++ Jetzt bricht die Psyche

Am dritten Tag in Panama steht den Teilnehmern von „7 vs. Wild“ eine extreme Herausforderung bevor. Mit Blitz und Donner kündigt sich der erste richtige Tropenregen an und stellt das Durchhaltevermögen der sieben Insulaner auf eine harte Probe. Survival-Profi Fritz geht es mental wieder besser, dafür klagt er über Halsschmerzen und Schnupfen. Der ständige Regen hat außerdem seinen Füßen zugesetzt. Er hat Blasen an den Zehen und seine Beine sind von eitrigen Pickeln übersäht. „Mein Körper löst sich auf, ich seh‘ aus wie 'ne Wasserleiche“, stellt der „7 vs. Wild“-Erfinder fest, während er eine Blase an seinem Zeh öffnet. Um den Regentag halbwegs produktiv zu nutzen, geht er im Regen duschen und sammelt Palmenblätter für das Dach seines Shelters.

Youtube-Star Knossi ist überraschend gut gelaunt. Er singt, rappt und fotografiert für die dritte Challenge. Nebenbei überlegt er, wie er seinen Schlafplatz vor dem Regen schützen kann. „Was würde Rambo machen? John Rambo hat auch kein Dach“, fasst er seine Situation zusammen. Dabei hat Knossi gute Gründe, die sieben Tage durchzustehen. Wenn er durchhält, lassen die Macher der Web-Serie seine Freundin einfliegen. Scheitert er, wird der Flug storniert. Ob das Motivation genug ist? Daran mangelt es auch Outdoor-Influencerin Sabrina. Ihr Dach ist zwar dicht, trotzdem ist ihre Kleidung nass und sie kämpft mit der nächtlichen Kälte. Sollte die nahende Nacht wieder kalt werden, weiß sie nicht, ob sie das Experiment abbrechen wird. Zusätzliche Sorge bereitet Sabrina eine Wunde am Fuß, um die immer wieder Fliegen kreisen.

Auch Sascha schwächelt weiterhin. Nachdem er sich in der letzten Folge an seiner Machete verletzt hatte, hat er nun auch noch seine Wasserflasche verloren. Dazu kommen die Moskitos, die den Fitness-Influencer jede Nacht zerstechen. Und dann sind da noch kleine Krabben, die sich über seine Kokosnüsse hergemacht haben. Hatten wir die Übelkeit schon erwähnt? Und die tiefe Schnittwunde, die immer noch blutet? Es ist offensichtlich, dass Sascha allmählich am Ende seiner Kräfte angelangt ist. Und so viele neue Sorgen hat, dass er das Krokodil fast vergessen hat. Aber damit muss sich ja nun Joris herumärgern. Der Wildcard-Gewinner ist immer noch aufgeregt und starrt den ganzen Tag ins Wasser. „Die haben ‚nen Lattenschuss, wo setzen die mich aus?“, meckert er, während er nach dem angeblichen Krokodil Ausschau hält. Der Hobby-Biologe hat immer noch kein Feuer entfacht und wirkt immer lustloser. „Würde mich nicht überraschen, wenn ich heute rausfliege“, kommentiert er. Joris hat Angst vor einer Lungenentzündung und muss zusehen, wie sich das Wasser seinem Lagerplatz immer weiter nähert. Keine gute Perspektive...

Den entspanntesten Eindruck macht wie immer Otto. Der Ex-Soldat hat sein Shelter unter einem Felsvorsprung errichtet und ist dort vor dem Unwetter geschützt. In seinem erhöhten Bett muss er vor der nahenden Flut keine Angst haben. Trotzdem läuft es auch bei Otto nicht rund. Schon vor der Abreise plagten ihn heftige Rückenschmerzen, die sich nun wieder bemerkbar machen. „Das fühlt sich an, als würde das nicht mehr lange gehen“, erklärt der Youtuber. Trotzdem begibt er sich auf Foto-Tour und erkundet den Mangroven-Wald in der Nähe seines Lagers. Im seichten Wasser vermutet er ein Krokodil...

Streamerin Nova ist in ihrem Biwaksatz zwar vor dem Regen geschützt, hat aber trotzdem schlechte Laune. Sie friert und vermisst nach wie vor ihre Familie. Dass sie wegen der Flut vom Strand in den Dschungel ziehen muss, frustriert sie zusätzlich. „Ich hab so Bock, diesen Knopf einfach zu drücken“, gibt Nova zu. Ihre Situation erscheint aussichtslos: Strand überschwemmt, Dschungel matschig, immer noch kein Feuer. Für die beiden Challenges, die noch ausstehen, hat sie offensichtlich keinen Nerv. Ist das schon das Aus für die 23-Jährige? Oder kommt ihr Joris zuvor? Die Antwort bekommen wir in Folge 8.

+++ 24. November +++ Joris und das Krokodil

Auf der Isla de San José neigt sich der zweite Tag dem Ende entgegen. Und wieder einmal sitzen die sieben Teilnehmer im Regen. Alle? Nein, denn Sabrina hat unter ihrem Shelter Schutz gefunden. Zwar ist das Dach aus Palmenblättern noch nicht ganz fertig, bietet aber dennoch ausreichend Schutz vor dem Unwetter. Obwohl es der Outdoor-Influencerin aktuell nicht gut geht, freut sie sich über ihre funktionierende Konstruktion. Dass der Zunder ihres Feuers erloschen ist, kann diesen Glücksmoment auch nicht trüben. Ähnlich wechselhaft ist die Stimmung bei Nova. Zu Beginn der Folge liegt die Streamerin zufrieden in ihrem komfortablen Biwaksack. Als einzige Teilnehmerin hatte sie sich für diesen Komfort entschieden und der zahlt sich nun offensichtlich aus. So bleibt Nova nach dem Unwetter noch genug Energie, um sich an der aktuellen Challenge zu versuchen. Wir erinnern uns: die Teilnehmer müssen einen Bogen bauen und damit einen Pfeil in ein Stück Holz treiben. Obwohl Nova kreativ wird und aus einem angeschwemmten Kamm eine Pfeilspitze bastelt, beißt sie sich an der Challenge die Zähne aus. Und so kippt auch bei ihr irgendwann die Stimmung und die Tränen fließen. Die ehemalige Pfadfinderin vermisst Freunde und Familie und verliert allmählich die Lust am Experiment. Aufgeben möchte sie dennoch nicht.

Fritz denkt ebenfalls noch lange nicht daran, das Handtuch zu werfen. Trotz seines Stimmungstiefs in der letzten Folge, arbeitet er weiter an seinem Shelter und der Challenge. Mit Erfolg: sein Schlafplatz nimmt Gestalt an und auch die Aufgabe kann er endlich abhaken. Sein Pfeil fliegt 5 Meter weit und sorgt dafür, dass Fritz mit Joris gleichzieht. Das pusht die Laune des „7 vs. Wild“-Erfinders und seine Motivation kehrt schlagartig zurück. „Eine echte Achterbahn der Gefühle“, wie Fritz treffend anmerkt. Dass er sich beim Bogenschießen verletzt hat, Halsschmerzen hat und immer wieder hustet, blendet der Survival-Profi erst mal aus. Auch Knossi hat immer noch mit seiner Verletzung am Fuß zu kämpfen. Er hat Schmerzen und findet in seiner Hängematte keinen Schlaf. Sein Insektennetz schützt ihn nicht vor dem Regen und die kalten Nächte auf der Insel machen dem Youtuber zu schaffen. Nach nur einer Stunde Schlaf freut er sich auf seine nächste Zigarette. Da er kein Feuerzeug dabei hat, zündet er kurzerhand die Rinde einer Kokospalme an und entfacht daran seinen Glimmstängel. Das Risiko, damit die ganze Insel in Brand zu stecken, ist ihm offenbar nicht bewusst...

Weniger aufregend geht es bei Otto zu. Der wirkt gewohnt entspannt und arbeitet daran, das Resultat seiner Challenge noch weiter zu verbessern. Und das gelingt ihm dann auch. Zwar zerbricht dabei der Bogen, aber am Ende des Tages liegt Otto mit 6,40 m in Führung. Ob Sascha das toppen kann? Der österreichische Fitness-Influencer versucht sich nun ebenfalls an der Challenge. Und dabei passiert es: beim Schärfen eines Pfeils verletzt er sich mit der Machete. Die Wunde blutet stark und droht, sich zu entzünden. Um einen Punktabzug zu vermeiden, möchte Sascha das Erste-Hilfe-Set aber trotzdem nicht öffnen. Stattdessen versucht er, die Blutung mit seinem Hemd zu stoppen. Das gelingt ihm so gut, dass er die Challenge fortsetzen kann. Am Ende des Tages darf Sascha ordentliche 2,70 m als Ergebnis eintragen. Und was macht das Krokodil, vor dem sich der Influencer so fürchtet?

Das ist offensichtlich weitergezogen, denn Joris fällt ein verdächtiges Stück Treibholz auf. Dem Wildcard-Gewinner ist es immer noch nicht gelungen, ein Feuer zu entfachen und das schlägt ihm gewaltig auf die Laune. Joris ist müde, lustlos und entkräftet. Trotzdem will er das Experiment durchziehen. „Es geht darum, die Komfortzone nicht zu verlassen, sondern zu zerstören“, erklärt er und ergänzt: „Wenn ich hier draufgehe, dann gehe ich hier drauf“. Dass die Chancen dafür gar nicht so schlecht stehen, erkennt der Hobby-Biologe am Abend. Ein vorbeischwimmendes Objekt im Wasser identifiziert er als Krokodil und gerät in Panik. Anstatt sich auszuruhen, hält er Nachtwache und baut sich ein Bett mit einem „Sicherheitssystem“ aus Fischernetzen. Ob das ein Krokodil aufhalten kann? Passend dazu fällt die nächste Challenge aus. Die Teilnehmer müssen mit ihrer GoPro-Kamera möglichst viele Tierarten auf der Insel fotografieren. Fotograf und Biologe Robert Marc Lehmann wird die Fotos bewerten und danach die Punkte verteilen. Ob Joris das Krokodil zu einem Schnappschuss überreden kann oder ob es eher ihn schnappt, erfahren wir in der nächsten Folge.

+++ 20. November +++ Am Rande der Verzweiflung

Am zweiten Tag auf der Isla de San José steht die erste richtige Challenge an. Die sieben Teilnehmer sollen einen Bogen bauen und damit einen Pfeil verschießen, der in einem Stück Holz steckenbleibt. Der Insulaner, dessen Pfeil am weitesten fliegt, bekommt die meisten Punkte. Für Survival-Profi Fritz sollte diese Aufgabe keine große Herausforderung sein. Sollte man zumindest meinen, denn der „7 vs. Wild“-Erfinder ist noch nicht richtig auf der Insel angekommen. Auf seinem Teil der Insel regnet es immer wieder, seine Machete ist stumpf und Sandfliegen machen ihm das Leben schwer. „Richtig paradiesisch, da kommt Urlaubsfeeling auf“, kommentiert Fritz seine aktuelle Situation ironisch. Sein Bogen sieht zwar professionell aus, aber werden die Pfeile auch weit genug fliegen?

Outdoor-Influencerin Sabrina ist bereits einen Schritt weiter. Aus Hartholz und einem Fischernetz hat sie sich einen soliden Langbogen gebaut. Auch ihr Shelter nimmt allmählich Gestalt an. Das Dach aus Palmenwedeln schützt sie vor den Naturgewalten und in einem Bett aus Blättern lässt sich halbwegs gut schlafen. Ernüchterung kommt auf, als der Bogen dann nicht so wirklich funktionieren will. Die Pfeile fallen Sabrina vor die Füße und beim Bau hat sie sich direkt den nächsten Splitter eingefangen. Dazu kommt, dass sie allmählich Freunde und Familie vermisst. Und so sitzt Sabrina irgendwann melancholisch am Strand, anstatt sich weiter der Challenge zu widmen. Wildcard-Gewinner Joris hat sich nach seinem Down in der letzten Folge wieder aufgerappelt. Er testet mittlerweile das lokale Obst auf seine Essbarkeit. Zum Glück hat der Hobby-Biologe Ahnung von den Pflanzen auf der Insel, sonst dürfte spätestens jetzt das vierköpfige Mediziner-Team ausrücken. Statt giftiger Früchte findet Joris einen Strauch mit vitaminreichen Mombinpflaumen. Gut gesättigt macht er sich an den Bau seines Bogens und bastelt sich eine Zielscheibe aus Styropor. Dass die Ziele aus Holz sein müssen, hat er wohl überlesen. Trotzdem ist dem Student das Glück hold: er schießt daneben und der Pfeil bleibt in einem Ast stecken. 5 Meter - der bisherige Rekord.

Ex-Soldat Otto liegt mit seinem Ergebnis von 4,30 Meter knapp darunter. Dafür holt ihn in Sachen Sonnenbrand definitiv niemand so schnell ein. Da er regelmäßig nackt herumläuft, sind sein Rücken und die Schultern feuerrot. Im Gegensatz zu den anderen Teilnehmern macht Otto trotzdem einen gut organisierten und entspannten Eindruck. Ganz anders präsentiert sich Krokodil-Phobiker Sascha, der überraschenderweise immer noch nicht gefressen wurde. Stattdessen kämpft der Fitness-Influencer nun mit roten Ameisen und Krebsen, die sich auf seine Kokosnüsse stürzen. Sein Versuch, aus getrocknetem Kokosfleisch Milch herzustellen, schlägt gnadenlos fehl. Das Highlight des Tages: der Fund eines blauen Fußballs, den er „Wilson“ tauft und zum Verteidiger des Lagers ernennt. So gut behütet kann ihm das Krokodil nichts mehr anhaben und schwimmt nun rüber zu Nova, die plötzlich ebenfalls die Angst vor den schuppigen Reptilien packt. Die Streamerin leidet unter der Isolation und muss zugeben, als ehemalige Pfadfinderin noch nie einen Bogen gebaut zu haben. Dafür sieht das vorläufige Ergebnis dann überraschend solide aus.

Outdoor-Anfänger Knossi sorgt in Folge fünf für die größte Überraschung. Obwohl er vor den kommenden Challenges großen Respekt hat, meistert er die aktuelle Aufgabe mit Bravour. Sein Bogen schießt einen Pfeil ab, der immerhin eine Strecke von 20 Zentimetern zurücklegt und dann fest im Holz steckenbleibt. Knossi ist zufrieden und fühlt sich fast wie in „die Tribute of Pandem“ (eigentlich: Die Tribute von Panem). Deutlich schlechter läuft es für Fritz. Seine Pfeile bleiben einfach nicht stecken, er ist klatschnass und die Haut an seinen Füßen schält sich immer weiter ab. Damit riskiert er, an der so genannten „Dschungelfäule“ zu erkranken, die im schlimmsten Fall zu einer Behinderung führen kann. Fritz gibt zu, körperlich und mental am Ende zu sein und die Bequemlichkeiten der zivilisierten Welt zu vermissen. „Ich hasse es gerade. Ich find’s nicht geil“, kommentiert der „7 vs. Wild“-Erfinder seine Situation. Ob Fritz das Abenteuer tatsächlich als erster Teilnehmer abbricht oder weiter durchhält, sehen wir am kommenden Mittwoch.

+++ 17. November +++ Bricht der erste Teilnehmer ab?

Auf der Isla de San José bricht die Nacht an. Während es sich Nova in ihrem Biwaksack gemütlich macht und Sabrina in ihrem selbst gebauten Luxus-Shelter schlummert, hat Fritz immer noch keinen Schlafplatz. In der Dunkelheit werkelt der „7 vs. Wild“-an einem Bett aus Ästen und Schnüren herum. Während sich um ihn herum Krebse und Heuschrecken tummeln, baut sich Fritz ein improvisiertes Lager. Das ist zwar nicht gemütlich, dafür aber stabil. Besser läuft es für Sascha, der auf einer Konstruktion aus Stämmen und Blättern geschlafen hat und - Überraschung - immer noch nicht von einem Krokodil gefressen wurde. Dennoch ist das Schuppentier auch an Tag zwei wieder Thema. Aus Angst vor einem Angriff hat der Influencer mit seiner Machete in der Hand geschlafen. Aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit ist die am nächsten Morgen komplett verrostet.

Nach einer halbwegs erholsamen Nacht in ihrem stabilen Shelter startet der Morgen für Sabrina deutlich besser. Ihr Spot ist durch dichte Baumkronen vor dem Regen geschützt und an ihrem Schlafplatz hat sie Palmenblätter angebracht, um dem kalten Wind zu trotzdem. Trotzdem ist auch ihre Stimmung getrübt, denn es ist ihr nicht gelungen, einen Splitter aus ihrem Daumen zu entfernen. Die Wunde ist gerötet und geschwollen und Sabrina befürchtet, dass sie sich entzünden könnte. Ist das schon das Aus für die Outdoor-Influencerin? Streamerin Nova hat eine ruhige Nacht in ihrem Biwaksack verbracht. Ihre Kleidung ist trocken geblieben und sie freut sich über eine angeschwemmte Flasche Handseife, in der sich noch ein kleiner Rest befindet. Auf einer einsamen Insel ein luxuriöser Fund! Das nächste Ziel der ehemaligen Pfadfinderin: Feuer machen und grillen. Was Nova, die kein Fleisch isst, darauf zubereiten will, weiß sie aber auch noch nicht so richtig.

Wildcard-Teilnehmer Joris ist zu Beginn der vierten Folge noch guter Dinge. Er baut ein Dachgestell für sein Shelter und freut sich über das ausreichend vorhandene Trinkwasser. Einzig die Tatsache, dass er bisher kein Feuer entfachen konnte, bereitet ihm Sorgen. Und plötzlich kippt die Stimmung des sonst so motivierten Hobby-Biologen. Er fühlt sich hilflos und denkt darüber nach, den „Code Yellow“ zu aktivieren und sich von der Insel abholen zu lassen. „Ab ins Hotel, schön nen Mojito schlürfen“, kommentiert Joris seine Pläne. Obwohl diese Option ihm sehr verlockend erscheint, entscheidet er sich erst mal dagegen. Ex-Soldat Otto ist noch weit entfernt davon, aufzugeben. Er hat die Nacht unter einem Felsvorsprung verbracht und sich ein Bett aus Bambusstämmen und Fischernetzen gebaut. Am nächsten Morgen berichtet er, dass er gebrauchte Zahnbürsten und Kämme gefunden hat. Allerdings ist er noch nicht überzeugt davon, diese auch zu verwenden. In einem benachbarten Flusslauf macht Otto dann eine gruselige Entdeckung: tote Haie. Wurden sie von einem Krokodil erlegt, ist das Wasser giftig oder grassiert auf der Insel sogar eine Seuche? Was da los ist, wird sich sicherlich noch zeigen...

Und Knossi? Der wird mitten in der Nacht wach, weil sich die Flut seinem Lagerplatz nähert. Am nächsten Morgen klagt er über Schmerzen im Fuß. Die Wunde, die er sich am ersten Tag zugezogen hatte, ist geschwollen und gerötet. Auch die Tatsache, dass es ihm nicht gelingt, eine Kokosnuss zu öffnen, beunruhigt den Youtuber. Eventuell stellen die bunten Fische und Krebse, die er in einem Tümpel entdeckt, eine Alternative dar. „Ich kann doch nicht so einen bunten Fisch essen“, kommentiert Knossi seine Entdeckung. Ob sich diese Einstellung noch ändert und was aus Joris wird, sehen wir in der nächste Folge von „7 vs. Wild“:

+++ 13. November +++ Fritz entdeckt die dunkle Vergangenheit der Insel und Knossi überrascht

Der erste Tag auf der Isla de San José nähert sich seinem Ende. Wenn die Teilnehmer die Nacht nicht ungeschützt auf dem Boden verbringen wollen, müssen sie jetzt mit dem Bau eines Nachtlagers beginnen „7 vs. Wild“-Erfinder Fritz hat damit so seine Probleme. Er ist mit seinem Spot unzufrieden und kann sich mit seiner stumpfen, rostigen Machete nur langsam durch den dichten Dschungel kämpfen. Zwar findet er eine reife Kokosnuss, die Erkundung des Mangrovenwaldes muss er jedoch auf einen anderen Tag verschieben. Besser läuft es bei Otto. Der Ex-Soldat hat einen Felsvorsprung gefunden, unter dem er aus Steinen und angeschwemmtem Bambus sein Lager errichtet. Auch Outdoor-Influencerin Sabrina kommt in Sachen Lagerplatz gut voran. Sie sucht nach Palmenblättern, um das Gerüst ihrer improvisierten Hütte zu bedecken. Ihr nächstes Ziel: Feuer machen. Konkurrent Joris ist daran bereits gescheitert und widmet sich stattdessen der Suche nach Holz und Palmenblättern. Trotz kleiner Wunden und Moskitostichen geht es dem Hobby-Biologen am ersten Tag des Abenteuers bestens.

Und was machen Sascha und Knossi? Der Fitness-Influencer hat immer noch kein Krokodil gesichtet, kämpft dafür aber mit Moskitos und seiner provisorischen Hängematte. Um nicht von Krokodilen angegriffen zu werden, will er sein Lager an einer hohen Position errichten. Am Ende entscheidet er sich dann doch für ein Bett am Strand, das er aus dicken Ästen baut. Überraschend gut sieht es dafür bei Survival-Anfänger Knossi aus. Der Youtube-Star hat einen Lagerplatz gefunden und freut sich auf eine seiner mitgebrachten Zigaretten. Die Verletzung am Fuß, die er sich in der letzten Folge zugezogen hat, war offensichtlich harmlos. Trotzdem ist Knossi immer noch von den Strapazen der Ankunft angeschlagen und sinniert über seine bisherigen Erfahrungen. „Für alle, die gedacht haben, der macht da jetzt den Clown - wie soll das gehen?“, fasst er zusammen. Dank des mitgebrachten Feuersteins gelingt es Knossi sogar, ein Feuer zu entfachen und daran seine Zigarette anzuzünden.

Während Streamerin Nova einen Hai sichtet und den Dschungel erforscht, erforscht Fritz weiter seine Insel. Und stößt dabei auf verrostete Fässer und Reste einer Straße - Überbleibsel aus der Zeit, in der auf der Isla de San José Waffentests durchgeführt wurden. Beim Versuch, eine Hängematte aus Fischernetzen zu bauen, scheitert der Survival-Profi überraschend. Und muss frustriert feststellen, dass er die erste Nacht wohl ohne Schlafplatz verbringen wird. Mit dieser Erkenntnis endet die dritte Folge von „7 vs. Wild“ und die Nacht bricht herein. Wie die Teilnehmer ihre erste Übernachtung auf der Insel überstehen, sehen wir in der nächsten Folge.

+++ 11. November +++ Die Gefahren der Isla de San José

In der zweiten Folge von „7 vs. Wild“ sahen die Zuschauer Youtube-Star Knossi dabei zu, wie er auf einen Ast trat und sich dabei eine blutige Verletzung zuzog. Auch der österreichische Teilnehmer Sascha Huber kam bereits mit den Gefahren der Insel in Kontakt. Er befestigte seine Hängematte an einem Sandbüchsenbaum, dessen Milch hochgiftig ist. Aber wie gefährlich ist der Dreh auf der Insel im Golf von Panama wirklich?

Tatsächlich birgt der Dreh auf der 44 km² großen Perleninsel einige Risiken. Welche Gefahren auf der Isla de San José lauern, erfahren Sie in unseren FAQ „So gefährlich ist der Drehort von „7 vs. Wild“.

+++ 10. November +++ Von Kokosnüssen und Badelatschen

In Folge zwei der Web-Serie „7 vs. Wild“ geht das Insel-Abenteuer für die sieben Teilnehmer erst richtig los. Nachdem sie sich von den Strapazen der Landung erholt haben, erkunden die Hobby-Abenteurer ihre Bereiche der Insel. Nova und Joris freuen sich über angeschwemmte Badelatschen, Sascha entdeckt einen Süßwassertümpel inmitten eines Mangrovenwaldes. Die Freude über die Wasserquelle endet jedoch abrupt. “Süßwasser, Mangroven - Krokodile!“, schlussfolgert der Österreicher. Nach einer kurzen Einführung in das Jagdverhalten eines Süßwasserkrokodils nutzt Sascha das Gewässer dann doch, um seine Wasserflaschen zu füllen. Sabrina hat währenddessen einen kleinen Bach mit Süßwasser entdeckt und sammelt Material, um sich direkt am Meer ihr Lager zu errichten. Auch die ersten Kokosnüsse wurden gesichtet. Während sich der Fund von Ex-Soldat Otto als vergammelt entpuppt, gelingt es Nova, einige frische Früchte vom Baum zu schütteln. Dank des ausgedienten Schutzhelmes, den sie auf der Insel gefunden hat, können die fallenden Früchte ihr nichts anhaben. Ganz im Gegensatz zur toxischen Milch des Sandbüchsenbaumes, an dem Sascha seinen Schlafplatz errichten will.

Und was macht eigentlich Survival-Anfänger Knossi? Der kommt nicht so richtig in die Gänge. “Ich pack es einfach nicht, mich aufzuraffen“, kommentiert er seine Situation. Noch immer hat sich der Youtube-Star nicht von den Strapazen der Ankunft erholt. Knossi wirkt sichtlich angeschlagen und fachsimpelt über den Rhythmus der Blätter im Wind, anstatt sich auf der Insel umzusehen. Am Ende der Folge macht er sich dann doch auf und findet sogar frisches Wasser, das aus einem Stein tropft. Doch der nächste Dämpfer lässt nicht lange auf sich warten: Knossi tritt auf einen Stock und verletzt sich am Fuß. Viel besser läuft es bei „7 vs. Wild“-Erfinder Fritz. Der Survival-Profi hat eine Süßwasser-Quelle gefunden und sich bereits die erste Challenge angesehen. Die Teilnehmer müssen ein Erinnerungsstück basteln, das im Anschluss an die Serie verlost werden soll. Wer das am besten hinbekommt und ob Knossi trotz Verletzung weiter durchhält, sehen wir in der nächsten Folge.

+++ 8. November +++ Fans kritisieren Teilnehmerin „Starletnova“

Schon nach der ersten Folge der zweiten Staffel von „7 vs. Wild“ ist klar, dass die Web-Serie locker an die Erfolge der ersten Staffel anknüpfen kann. Bereits 51 Minuten nach Veröffentlichung des Videos auf Youtube hatten es über eine Million Menschen angesehen. Nach 24 Stunden kam das Survival-Format auf 3,2 Millionen Views. Zum Vergleich: Die erste Staffel konnte bis heute 7,1 Millionen Aufrufe verbuchen.

Trotz dieses Erfolgs gibt es auch kritische Stimmen. Besonders die beiden weiblichen Teilnehmerinnen scheinen einigen Zuschauern sauer aufzustoßen. Dazu äußerten sich die Mitorganisatoren Tom und Martin von „Wandermut“ in ihrem Reaction-Video. Nachdem sich die beiden bei Knossi für die dramatischen Szenen beim Sprung aus dem Helikopter entschuldigt haben, widmeten sie sich Hass-Kommentaren aus der Community. Teilnehmerin „Starletnova“ soll mit „hässlichen Kommentaren“ unter Druck gesetzt und wegen ihres Äußeren als „Schmink-Tussi“ bezeichnet worden sein. Die Macher der Serie stellen sich trotzdem hinter die 23-Jährige. Für sie ist die Streamerin „tougher als mancher Internet-Hater“.

+++ 7. November +++ Ausgesetzt in den Tropen

Als die sieben Kandidatinnen und Kandidaten zu Beginn einen Flugzeug-Hangar in Panama betreten, nimmt die lang ersehnte neue Staffel von „7 vs. Wild“ Fahrt auf. Nach einem kurzen Briefing von Survival-Experte Ed Stafford (“Walking the Amazon“), der per Video-Botschaft zugeschaltet ist, geht es für Fritz Meinecke (33, Youtuber Initiator der Show „7 vs. Wild“), Sascha Huber (30, Fitness-Youtuber), Antonia „Starletnova“ (23, Streamerin), Otto „Bulletproofentrepreneur (40, Ex-Soldat und Youtuber), Sabrina Outdoor (Youtuberin), Wildcard-Gewinner Joris (23) und Jens „KnossiKnossalla (36, Entertainer, Streamer, Youtuber) erst mal hoch hinaus.

In Helikoptern werden die Protagonisten der neuen Staffel zu ihrem Ziel, einer tropischen Insel nahe Panama gebracht. Untermalt von einem extra für die Show produzierten 7-vs-Wild-Song im Hard-Rock-Stil überfliegen sie die Insel. Knossi stellt Vergleiche mit dem Videospiel „Far Cry“ an, auch „Jurassic Park“ würde sich bei dem mit Urwald bedeckten Eiland gut anbieten. Knossi ist es schließlich auch, der als erster ausgesetzt wird. Aus knapp zehn Meter Höhe wagt sich der wahrscheinlich unerfahrenste der Kandidaten in die karibischen Fluten - und hat danach sichtlich Mühe, das Land zu erreichen. Im Videomaterial ist zu sehen, wie sehr er mit der Flut zu kämpfen hat, später kommentiert völlig erschöpft: „Ich hab‘ echt gedacht, ich schaff’s nicht. Ich hab‘ gedacht, ich sauf‘ ab.“ Knossi nimmt sieben Gegenstände mit auf die Insel. Welche das sind, erfahren Sie hier. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten sich im Vorfeld entscheiden, wer am meisten Erfahrung für das Survival-Experiment mitbringt. Darauf basierend wurde entschieden, wer wie viele Gegenstände mitnehmen darf.

Nach Knossi ist die Streamerin Antonia „Starletnova“ an der Reihe, die in ihrer Jugend 15 Jahre bei den Pfadfindern verbracht hat. Nach dem Sprung aus dem Hubschrauber, meistert sie die Strecke zum Ufer ebenfalls mit Müh‘ und Not. “Das war anstrengender, als gedacht“, zog sie ihr Fazit. Und sie hat Glück, an ihrem Platz findet sie direkt Süßwasser. „Nova“ nimmt vier Gegenstände mit auf die Insel: Ein Beil inklusive Schutzkappe, Wasserfilter, Feuerstahl und einen Biwacksack.

Danach springt mit Otto einer der Favoriten auf den Sieg ins Wasser und schwimmt zu seinem Spot, an dem er die nächsten sieben Tage in der Wildnis verbringen wird. Kein Problem für den Ex-Soldaten, der aber trotzdem von der ganzen Umgebung begeistert ist und nach der Ankunft erst mal „Luft holen“ muss. Sein einziger Gegenstand: Eine Machete mit Tragevorrichtung.

Der nächste, der an der Reihe ist, ist der „7-vs.-Wild“-Gründer und Survival-Youtuber Fritz Meinecke. Er steht nach dem Gewinn der ersten Staffel unter besonderem Druck: Kann er seinen Triumph wiederholen? Für ihn geht es nach dem Sprung aus dem Hubschrauber an einen felsigen Strand und auch er lässt die Szenerie zunächst einfach nur auf sich wirken. Wie Otto hat auch Fritz nur eine Machete dabei.

Direkt im Anschluss an den „7-vs.-Wild“-Veteran wagt sich ein unbekanntes Gesicht über die Absprungkante des Helikopters. Joris ist Hobbybiologe und Wildcard-Gewinner und hat schon mächtig Lust auf das Survival-Projekt. Er ist sichtlich begeistert, als er die Insel erreicht. Joris hat drei Gegenstände mitgenommen: Eine Machete inkl. Tragevorrichtung, ein Gefäß mit Deckel und Feuerstahl.

Danach kommt Sascha Huber, der Fitness-Youtuber an die Reihe und schwimmt zu seinem Platz an einem felsigen, langen Küstenstreifen. Sein Kommentar nach der Ankunft: „Wo bin ich hier? Scheiße!“ Er hat fünf Gegenstände dabei. Die zweitmeisten nach Knossi. Er nimmt eine Machete mit Tragevorrichtung, einen Wasserfilter, Feuerstahl, 30m Paracord und eine Hängematte mit. Den Schluss macht Survival-Youtuberin Sabrina Outdoor, die sich ebenfalls müht, den Strand zu erreichen. Doch auch sie schafft es und das Abenteuer in der Wildnis kann beginnen. Sie führt vier Gegenstände mit sich: Ein Messer inkl. Tragevorrichtung, eine Klappsäge, ein Gefäß mit Deckel und Feuerstahl.

Hier geht es zur Infostrecke: Das sind die Teilnehmer von „7 vs. Wild“

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Author: Sen. Ignacio Ratke

Last Updated: 02/13/2023

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